Platz am Kolk winterfest gemacht
Gemeinsam mit dem BUGA-Förderverein wird der Platz am Kolk für die Wintersaison hübsch gemacht. Die Hochbeete, die dem Förderverein BUGA gehören, werden jahreszeitengerecht bepflanzt. Der BUGA-Förderverein hatte die Beete nach der Pop-Up-Buga im Sommer auf dem Platz neu anordnen lassen, um den Ort attraktiver zu gestalten.
Grüne Highlights im Winter
Neben winterschmückenden Kleinsträuchern sind nun durch Gärtnermeister Hans-Christian Eckhardt und Auszubildende seines Betriebs auch schon Blumenzwiebeln eingepflanzt worden. Die sollen dann im Frühjahr den Platz zum Blühen bringen. Der Förderverein der Bundesgartenschau 2031 konnte mit der Pop-up-BUGA dazu beitragen, die Wahrnehmung des Platzes zu verändern und den Menschen eine Vision von einem Ort mit gesteigerter Aufenthaltsqualität vermitteln.
Zukunftsperspektiven: Projekt InnenBandStadt
Die Winterbepflanzung bildet nun den Auftakt für die weitere Verschönerung des Platzes im Rahmen des Projekts InnenBandStadt. Im kommenden Jahr wird ein dauerhaftes Provisorium geschaffen. Der Platz soll langfristig umgestaltet werden, was Planung, Wettbewerb und Finanzierung erfordert. Der Umbau wird erst in den 20er oder 30er Jahren abgeschlossen sein. Eine Übergangslösung wird mit einem Planungsbüro entwickelt. Im Frühjahr beginnt der Prozess, bei dem der Platz teilweise entsiegelt wird, ohne tiefe Bauarbeiten durchzuführen. Hierzu startet im Frühjahr ein Prozess mit Interessierten und Anliegern, um den Platz am Kolk in einer Gemeinschaftsaktion umzubauen.
Sven Macdonald (Ressort Stadtentwicklung) freut sich darüber, dass nun eine Lösung gefunden ist, die mindestens fünf Jahre Bestand haben wird, sowohl technisch als auch in Bezug auf die Förderbedingungen. „Dabei arbeiten wir mit einem Planungsbüro zusammen, das auf Beteiligungsprozesse spezialisiert ist, den Urbanisten aus Dortmund sowie einem Landschaftsarchitekturbüro aus Bochum, Sowatorini. Unser Hauptziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.“
Bürgerbeteiligung erwünscht
Bezirksbürgermeister Thomas Kring freut sich, dass es nun weitergeht, denn der ursprüngliche Beschluss der Bezirksvertretung, den Platz anders zu nutzen, stamme bereits aus dem Herbst 2021. „Der Prozess hat im letzten Jahr begonnen, und jetzt starten wir die Beteiligungsphase. Die Anregungen aus der Bevölkerung waren in den zurückliegenden Jahren vielfältig, und ich bin gespannt, wie viele sich einbringen werden.“
Ab Mai werden die Gesprächen mit Anliegern beginnen und der Prozess soll über den Sommer fortdauern. Bereits im Mai wird der Platz ganz neue Nutzungsmöglichkeiten bieten.